TFT Monitor Test 2014: die Testsieger im Vergleich!

Der TFT Monitor, also ein Flachbildschirm, ist seit 2007 zu Recht ein Bestseller in allen Bildschirmbereichen. Doch das war nicht immer so. Zwar war ein TFT schon immer flimmerfrei, platzsparend und bedeutend leichter als ein damaliger Monitor, allerdings kämpfte die TFT Technologie in den ersten Jahren mit einigen Kinderkrankheiten wie einer langsamen Reaktionszeit, schlechterer Farbdarstellung und einem eingeschränkten Blickwinkel. Erst als diese essenziellen Probleme behoben wurden war der TFT Monitor bereit für die Masse.

Eine wirklich gute Erfindung

Auch Preislich hat sich einiges getan, gute 21 Zoll Monitore die in den ersten Jahren gerne 350 Euro gekostet haben gibt es jetzt bereits für erschwingliche 100 Euro. Und während ein 27 Zoll Monitor zu Röhrenzeiten kaum vorstellbar gewesen wäre, bekommt man einen 27 Zoll TFT jetzt für gerade einmal 200 Euro.

Zusammen mit dem Wissen, dass TFT Monitore einen niedrigeren Stromverbrauch haben als alte Monitore und zusätzlich keine messbare elektrische Strahlung abgibt muss man erkennen: Der Röhrenmonitor ist in allen Disziplinen geschlagen und definitiv ein Auslaufmodell.

Allgemeine Informationen und Funktionstechnik des TFT-Monitors

LG M2262D-PZ 22 ZollEr hat eine einzigartige Qualität, er ist edel, stilvoll und derzeit unheimlich beliebt. Die Rede ist natürlich von dem neuartigen TFT-Monitor. Ein Flachbilddisplay hat verschiedene Beschreibungen. Nur die Bezeichnungen LCD (Liquid Crystal Display) und TFT (Thin Film Transistor) gemeinsam können die komplette Technik beschreiben. Ein Flachbildmonitor baut, anders als ein Röhrenbildschirm, das Bild nicht Zeilenweise auf. Unzählige Leuchtpunkte, die sogenannten Pixel, werden zeitgleich zum Leuchten gebracht. Die einzelnen Leuchtpunkte enthalten flüssige Kristalle sowie einen Farbfilter. Jeder Punkt besitzt außerdem einen Transistor. Je nach Höhe der erzeugten Spannung verändert sich die Lage der Kristalle und somit das dargestellte Licht und die angezeigte Farbe. Das Licht wird von Leuchtstoffröhren an den Rändern des Displays erzeugt. Des Weiteren wird das Licht durch einen Polarisationsfilter gefiltert, welcher nur Licht bestimmter Wellenlängen passieren lässt. Dieser Vorgang sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Lichts auf dem gesamten Bildschirm. Das komplette Bild setzt sich somit aus allen Leuchtpunkten zusammen. Die Bildwiederholfrequenz, welche man von Röhrenbildschirmen kennt, beschreibt hier die Transistorspannungen pro Sekunde. Bei einem TFT-Display genügen 60 Bilder in einer Sekunde, also 60 Herzt, um kein Flimmer wahrzunehmen.

Vor- und Nachteile eines TFT-Monitors

ASUS LS246H 23.6 Zoll
Der schicke TFT-Monitor besitzt ein kleines Gehäuse, welches platzsparend ist und somit sich somit dafür sorgt, dass der Bildschirm auch auf kleinen Tischen platzierbar ist. Das wenige Zentimeter dicke Gehäuse wird bei zunehmender Bilddiagonale nicht dicker und das Gewicht des Monitors steigt ebenfalls nur gering. Ein 15-Zoll-TFT-Monitor entspricht einem 17-Zoll-Röhrenbildschirm. Der TFT-Monitor verspricht ein scharfes und kontrastreiches Bild, außerdem ist die matte Oberfläche unempfindlich für Reflexionen. Ein weiterer Vorteil des Flachbildschirms ist der niedrige Stromverbrauch. Er benötigt nur etwa ein Drittel der Menge Strom wie der Röhrenbildschirm um dieselbe Leistung zu erzielen.

Ein großer Nachteil von TFT-Monitoren gegenüber dem Röhrenbildschirm ist der relativ eingeschränkte Bildwinkel. Wer zu weit neben dem Schirm sitzt sieht möglicherweise vollkommen falsch dargestellte Farben. Außerdem stellt die hohe Reaktionszeit ein Problem für beispielsweise das Gucken von Videos oder das Spielen von Actiongames dar. Ein zu schneller Bildwechsel sorgt für teilweise ausgefranste Bilder.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Asus VH198D 19 ZollBei dem Kauf eines TFT-Monitors gibt es unterschiedliche Kriterien, welche zu beachten sind. Unter anderem sorgt eine hohe Leuchtkraft für Brillanz und leuchtende Farben. Die Leuchtkraft wird in „Candela“ gemessen. Ein Candela entspricht der Leuchtkraft einer Kerze auf einem Quadratmeter. Ein gutes Bild wird ab ca. 200 Candela dargestellt. Je höher die Leuchtkraft ist, desto besser wird die Darstellung. Des Weiteren sollte man auf das Kontrastverhältnis achten. Darüber hinaus gibt es auch optische Unterschiede bei den Flachbildschirmen. Schon lange werden nicht lediglich graue, langweilige Gehäuse für die Bildschirme erstellt. Schicke Designergehäuse und interessante Formen und Farben sorgen für Abwechslung. Für einen optimalen Blick auf den Monitor sorgen höhenverstellbare Bildschirme. Je nach Bedarf kann die Höhe zu jeder Zeit verändert werden.

Selbstverständlich bleibt die Frage zu klären, ob ein Flachbildschirm überhaupt notwendig und nützlich ist, oder er bloß schön anzusehen ist. Eine Ursache, weshalb sich Käufer vor einiger Zeit, statt für den modernen TFT-Monitor, für einen herkömmlichen Röhrenbildschirm entschieden haben, war der Preis. Dieser hat sich in der letzten Zeit sehr verändert, sodass Flachbildschirme lange nicht mehr viel teurer sind als Röhrenmonitore. Viele TFT-Monitore besitzen Lautsprecher, die in das Gehäuse integriert sind. Diese sind für den alltäglichen Gebrauch sehr nützlich. Wer jedoch auf tiefen Bass oder laute Töne hofft, der wird leider enttäuscht.